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my selective view of my peculiar world

Mai 12, 2006

how to avoid feeling socially awkward

Sich in unbekannter Gesellschaft irgendwie unwohl zu fühlen, ist wohl ein Gefühl was jeder kennt. Der eine mehr, der andere weniger, je nach.... tja wonach eigentlich? Warum sind einige Mitmenschen so "sozial kompetent" entsprechende Situationen gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Meine Vermutungen bewegen sich a) in Richtung unterschiedliche Wahrnehmung von "Peinlichkeit" und b) in Richtung Gesprächskompetenz insbesondere im small-talk Bereich. Die verschiedenartigen Empfindung von dem "was peinlich ist" sind wohl auf Unterschiede in der Stärke von internalisierten gesellschaftlichen Zwängen zurückzuführen. Ein Mensch ist Individualist genug (lies: denkt selbst er sei individualistisch genug) um auch mal gegen die Eine oder Andere an ihn gerichtete Erwartung seiner Gesellschaft verstossen zu können. Der Andere hat die Anforderungen an ihn soweit "intus", dass er "peinlich genau" darauf achtet keine Regeln (der Etikette) zu verletzten. Die übertriebene Antizipierung gesellschaftlicher Forderungen lässt den Betroffenen Peinlichkeit in sich aufsteigen fühlen, wo noch gar keine Grenzen sind. Ausserdem hat er zum Teil mit sich widersprechenden Regeln zu kämpfen. Meine These hier ist, dass auch die Peinlichkeit ein Phänomen der Moderne ist, und sich mit der zunehmenden Ausdifferenzierung der Gesellschaft (inkl. zunehmender Regeln), sowie den erstarkenden Selbstzwängen und Selbstrationalisierungen - und deren Inkorporierung - ausweitet. Zur Vermutung b), bleibt zu sagen, dass ein wenig Schulung den meisten Betroffenen schon ganzes Stück weiterhilft. Die Erkenntnis, dass der Gesprächspartner sich über ein (ernstes) Interesse an seiner Person freut, und dies wiederum Gespräche zum Laufen bringt und am Laufen hält, hat sich mir auch erst relativ spät  aufgetan. Die hier aufgetane Seite (in englischer Sprache) zeigt nun zwei Methoden etwas entspannter durch den Abend zu kommen.  Da wäre Muskelentspannung und die Erleichterung der Konversation in dem man es dem Gesprächspartner einfach macht etwas zu erzählen.  Aber lest selbst:
How to avoid feeling socially awkward
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Mai 8, 2006

Was hat HIV mit AIDS zu tun?

Beim Lesen eines Artikels von Rebecca V. Culshaw, Mathematik-Biologin in Texas, fielen mir die ganzen Wissenschaftsoziologischen Thesen ins Auge, die ich gerade erst in meinem Laborstudienseminar behandelt habe.
Frau Culshaw hat als Mathematikerin angefangen Modelle über die Verbreitung des HI-Virus zu berechnen, hat damit promoviert und insgesamt 10 Jahre ihrer WIssenschaftkarriere damit verbracht. Inzwischen hat sie erkannt, dass unter dem Krankheitsbild AIDS historisch (seit den 1980ern) sehr verschiedene Dinge subsumiert wurden. Diese Krankheit also einem sozialen Definitionsprozess unterlag und immer noch liegt. Zu Beginn der 1980er war es gar keine Krankheit sondern ein Hilfsmittel für die Beobachtung eines "neu aufgekommenden" Syndroms, von dem vorwiegend junge homosexuelle Männer betroffen waren. Seitdem wurden zahlreiche andere Krankheiten und Erscheinungen dem Label AIDS "hinzudefiniert".

Hinzu kommt, dass der Zusammenhang zwischen HIV und AIDS ausserordentlich beliebig konstruiert erscheint, und die sogenannte "wissenschaftliche Faktenlage" doch recht dünn ist. Umso erstaunlicher, dass nahezu jeder Mensch mit Alltagswissen diesen Zusammenhang für gesichert hält - mich bis heute eingeschlossen. Die Bestimmung ob jemand "positiv" ist mit weiteren Schwierigkeiten und Ungereimtheiten verbunden, da es bis heute keine einfache Möglichkeit gibt das Virus direkt nachzuweisen. Geschweige denn, dass man die vermuteten Aktionen des Virus in irgendeiner Form im Labor beobachten konnte. Dabei gehört die Forschung auf diesem Gebiet zu der am kapitalkräftigsten unterstützten.
Interessanterweise ist der höchste Sterbegrund bei HIV-Positiven in den USA Leberversagen auf Grund der extremen, verschriebenen Medikamente. Die Sterberate liegt zwischen 6.7 and 8.8%. Im Vergleich dazu liegt die globale Sterberate von HIV-positiven, wenn man unterstellt, dass alle AIDS-Fälle innhalb eines Jahres zum Tode führen, zwischen 1 und 2%.

The real victims in this mess are those whose lives are turned upside-down by the stigma of an HIV diagnosis. These people, most of whom are perfectly healthy, are encouraged to avoid intimacy and are further branded with the implication that they were somehow dreadfully foolish and careless. Worse, they are encouraged to take massive daily doses of some of the most toxic drugs ever manufactured. HIV, for many years, has fulfilled the role of a microscopic terrorist. People have lost their jobs, been denied entry into the Armed Forces, been refused residency in and even entry into some countries, even been charged with assault or murder for having consensual sex; babies have been taken from their mothers and had toxic medications forced down their throats. There is no precedent for this type of behavior, as it is all in the name of a completely unproven, fundamentally flawed hypothesis, on the basis of highly suspect, indirect tests for supposed infection with an allegedly deadly virus – a virus that has never been observed to do much of anything.
Alles in allem also ein schönes Besipiel für die soziale Konstruktion von Krankheiten. Fragen die einer weiteren Untersuchung wert scheinen sind denn auch:
  • Welche geselschaftliche Gruppen haben/hatten Teil an der Definition von AIDS.
  • Welche Interessen verbinden sich mit der Hinzunahme von Symptomen/Merkmalen
  • Wer ist an der Aufrechterhaltung des status quo beteiligt.
  • ...
Artikel
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April 21, 2006

Risikoausgleich

Der Mensch hat die Angewohnheit, sein Verhalten an das antizipierte Risiko anzupassen. Eine Studie mit Münchner Taxifahrern hat ergeben, dass diejenigen Taxis, die mit ABS ausgestattet sind ein deutlich höhere Unfallwahrscheinlichkeit haben als die ohne.
"The drivers braked more sharply, made tighter turns, drove at higher speeds, and made a number of other adjustments to their driving, all of which more than compensated for their supposedly safer cabs."

Das gleich gilt übrigens für viele andere Situationen, z.B. Kinder die mit Knieschützern und dergleichen Sport treiben. Gilt aber nicht in Fällen bei denen Sicherheitsvorkehrungen hinzugefügt werden, ohne dass sie bemerkt werden. Surprise!

still, Damn Interesting: The Balance of Risk

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April 18, 2006

geschmacklosigkeiten der englischen presse

.. das es in der britischen presse teilweise etwas rüder zugeht als in der hiesigen ist ja gemeinhin bekannt; wenn es dann aber gegen die von allen geliebte (auch und gerade von der bild) bundeskanzlerin geht, dann ist das natürlich ungeheuerlich!!



Link
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Juni 9, 2005

ein haus aus büchern

ein mensch mit namen Livio De Marchi baut häuser, die aussehen, wie aus büchern gebaut.. auch das interieur ist im buch -style




gefunden via boingboing

Mai 19, 2005

skys


Tortured Skies
Tortured Skies



found on she#s a flight risk

vito


"Bonasera... Bonasera... What have I ever done to make you treat me so disrespectfully? Had

you come to me in friendship, then this scum that ruined your daughter would be suffering

this very day. And that by chance if an honest man such as yourself should make enemies,

then they would become my enemies. And then they would fear you." VITO CORLEONE

Mai 18, 2005

texas

today i heard a great song on heat radio (http://www.heatradio.fm/).. from
George Straight..

goes like: "all my Ex'es live in Texas....thats why i have to stay in
tennessee"...

great alliteration George.. keep on going